Hilfe-Center · Erste Schritte

Erstellen Sie den ersten Stundenplan in der richtigen Datenreihenfolge.

Beim ersten Einsatz von Dersiva wird zuerst die Schulstruktur eingerichtet, danach Unterrichtszuweisungen und Bedingungen. Anschließend wird ein Testplan erzeugt, geprüft und erst dann als gültiger Plan ausgewählt.

Mindestdaten für den ersten Stundenplan

Vor dem Solver sollten diese sechs Datenschichten vollständig sein.

Für den ersten Test müssen nicht alle Präferenzen perfekt sein. Legen Sie zuerst korrekte Grunddaten an und ergänzen Sie besondere Wünsche und Qualitätsziele schrittweise.

01

Schulzeit

Arbeitstage und nutzbare Unterrichtsstunden je Tag.

02

Lehrkräfte

Lehrkraftdatensätze für den Stundenplan.

03

Fächer

Fachdefinitionen und zugehörige Klassenstufen.

04

Klassen / Gruppen

Klassen und Gruppen, für die geplant wird.

05

Unterrichtszuweisungen

Welche Lehrkraft welches Fach in welcher Klasse mit wie vielen Wochenstunden unterrichtet.

06

Grundbedingungen

Sperrtage, Tagesgrenzen oder andere wirklich zwingende Bedingungen.

01

Dersiva installieren und starten

Installieren Sie Dersiva in einer unterstützten Windows-Umgebung und prüfen Sie die aktuellen Anforderungen auf der Download-Seite. Falls Lizenz- oder Benutzerprüfung nötig ist, muss das Schulnetz die Dersiva-Dienste erreichen können.

  • ✓Startet die Anwendung?
  • ✓Entspricht die Version dem gewünschten Paket?
  • ✓Funktioniert eine notwendige Onlineprüfung?
02

Schule und Wochenstruktur definieren

Definieren Sie Schultage und Zeitraster. Die verfügbare Stundenzahl je Tag muss der realen Schulstruktur entsprechen; unterschiedliche Tagesstrukturen sollten von Anfang an korrekt eingerichtet werden.

  • ✓Sind die Schultage korrekt?
  • ✓Wie viele Unterrichtsstunden gibt es pro Tag?
  • ✓Sind Vormittag/Nachmittag oder tagesbezogene Strukturen korrekt?
03

Lehrkräfte hinzufügen

Legen Sie alle Lehrkräfte an, die im Stundenplan vorkommen. Namen und planungsrelevante Grunddaten sollten korrekt sein. Bei späterer Nutzung des Lehrkräfteportals beziehen sich Konto und Veröffentlichung auf diese Datensätze.

  • ✓Gibt es doppelte Lehrkräfte?
  • ✓Wurden nicht benötigte Lehrkräfte versehentlich angelegt?
  • ✓Sind Namen und Grunddaten korrekt?
04

Fächer, Klassenstufen und Klassen anlegen

Definieren Sie Fächer und die Klassenstufen, in denen sie verwendet werden. Legen Sie danach alle Klassen/Gruppen an. Klassenstufenbezogene Fachdefinitionen vereinfachen die spätere Zuweisung.

  • ✓Sind Fachnamen einheitlich?
  • ✓Stimmen die Klassenstufen?
  • ✓Sind alle Klassen/Gruppen vorhanden?
05

Unterrichtszuweisungen erstellen

Definieren Sie je Klasse, welche Lehrkraft welches Fach mit wie vielen Wochenstunden unterrichtet. Diese Zuweisungen bilden das zentrale Lastmodell. Prüfen Sie Summen gegen reale Lehrkraftbelastung und Stundentafel.

  • ✓Hat jedes Fach eine Lehrkraft?
  • ✓Stimmen die Wochenstunden?
  • ✓Entspricht die geplante Gesamtlast der realen Belastung?
06

Zwingende Bedingungen und Präferenzen definieren

Legen Sie Sperrtage, Tageshöchstwerte, Arbeitstagswünsche, Blockunterricht und ähnliche Bedingungen fest. Beim ersten Test sollten nur wirklich zwingende Regeln als harte Bedingungen gesetzt werden; Qualitätswünsche bleiben möglichst Optimierungsziele.

  • ✓Werden Pflichtregeln und Wünsche verwechselt?
  • ✓Sind Tageshöchstwerte realistisch?
  • ✓Gibt es widersprüchliche Sperr- oder Zeitregeln?
07

Ersten Teststundenplan erzeugen

Erzeugen Sie mit den Grunddaten einen ersten Testplan. Ziel ist auch zu prüfen, ob Kapazität und Bedingungen korrekt modelliert wurden. Bei nicht platzierten Stunden sollte zuerst der Engpass erkannt werden, statt Regeln zufällig zu entfernen.

  • ✓Sind alle Stunden platziert?
  • ✓Bei Reststunden: um welche Lehrkraft/Klasse liegt der Engpass?
  • ✓Gab es Laufzeitfehler oder einen Programmabbruch?
08

Stundenplanqualität prüfen

Ein zu 100 % vollständiger Plan ist nicht automatisch gut. Prüfen Sie Freistunden, überlastete oder unnötig kurze Tage, Fachverteilung, Tagesgrenzen und schulweite Balance gemeinsam.

  • ✓Gibt es unnötige Freistunden?
  • ✓Gibt es überlastete oder sinnlos kurze Tage?
  • ✓Wiederholt sich dasselbe Qualitätsproblem bei mehreren Lehrkräften?
09

Aufsichtsplanung mit dem Stundenplan prüfen

Bei Schulen mit Aufsichtsplanung werden Befreiungen, administrativ festgelegte Tage und automatische Auswahl zusammen mit dem Stundenplan betrachtet. Nach Bestätigung sind Aufsichtstag, Ort und Veröffentlichungsdaten separat zu prüfen.

  • ✓Sind Befreiungen korrekt?
  • ✓Passt der Aufsichtstag zur Unterrichtsbelastung?
  • ✓Sind Tag und Ort bestätigt?
10

Gültigen Stundenplan auswählen

Wählen Sie aus den Testplänen nur den von der Schulverwaltung geprüften Plan als gültig aus. Diese Entscheidung bestimmt, welcher Plan für offizielle Ausgaben und Lehrkräfteportal maßgeblich ist.

  • ✓Wurde der richtige Test ausgewählt?
  • ✓Ist die Abschlussprüfung erfolgt?
  • ✓Passen die Ausgaben zu diesem Plan?
11

An Lehrkräfte veröffentlichen

Bei Nutzung des Lehrkräfteportals wird nur der gültige Plan veröffentlicht. Prüfen Sie mit Beispielkonten, ob persönliche Wochenstunden und bestätigte Aufsichtsinformationen korrekt erscheinen.

  • ✓Funktioniert die Portalverbindung?
  • ✓Ist der Lehrkräfteplan korrekt?
  • ✓Verändern Testpläne den Portalplan nicht?
12

Erste sichere Sicherung erstellen

Sobald Grunddaten, Zuweisungen und erster gültiger Plan vorhanden sind, erstellen Sie eine portable Vollsicherung. Vor großen Änderungen, Wiederherstellungen oder Computerwechsel sollte eine aktuelle Sicherung vorhanden sein.

  • ✓Wurde die Sicherungsdatei erstellt?
  • ✓Liegt sie an einem sicheren Ort?
  • ✓Ist klar, welche Sicherung im Ernstfall verwendet wird?
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Häufigster Fehler beim Einstieg

Zu früh zu viele harte Bedingungen setzen.

Prüfen Sie zuerst das Datenmodell. Lassen Sie den ersten Plan mit den wirklich zwingenden Bedingungen laufen und ergänzen Sie Tagesgrenzen, Freistundenqualität, kurze Tage, Aufsicht und weitere Wünsche kontrolliert. So lassen sich Engpässe leichter erkennen.

Nächster Leitfaden

Der Leitfaden zur Stundenplanerstellung erklärt den Solver-Ablauf ausführlicher.

Erstellungsmodi, harte und weiche Bedingungen, Kapazität, nicht platzierte Stunden und die Verwaltung von Testplänen folgen im nächsten ausführlichen Leitfaden.

Leitfaden zur Stundenplanerstellung →
v3.18
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