Hilfe-Center · Aufsichtsverwaltung

Ein Aufsichtstag ist nicht nur eine Kalenderwahl, sondern eine Entscheidung über Unterrichtslast und Kapazität.

Dersiva betrachtet Unterrichtsdichte, Tageskapazität, Befreiung, administrative Zuweisung und praktische Umsetzbarkeit des Stundenplans gemeinsam.

Grundmodell der Aufsicht

Zuerst Status, dann Tag und erst danach die veröffentlichten Aufsichtsdaten festlegen.

01

Befreiung ist ein eigener Status

„Keine Aufsicht“ ist kein Wochentag, sondern ein eigener Zustand. Befreite Lehrkräfte bleiben außerhalb automatischer und manueller Zuweisung.

02

Administrative Entscheidungen bleiben bestehen

Ist der Aufsichtstag durch die Schulleitung festgelegt, verschiebt der Solver ihn nicht; die Planqualität wird um diesen festen Tag optimiert.

03

Automatische Auswahl nutzt reale Kapazität

Die automatische Auswahl betrachtet den realistisch stärksten Tag zusammen mit Tageskapazität und Zielauslastung.

04

Veröffentlichung ist eine eigene Phase

Aufsichtsdaten eines Testplans ersetzen nicht die offizielle Quelle. Erst der gültige Plan wird zur aktiven Veröffentlichung befördert.

01

Aufsichtsstatus der Lehrkraft bestimmen

Entscheiden Sie zuerst, ob eine Lehrkraft überhaupt Aufsicht übernehmen darf. „Keine Aufsicht“ sollte nicht wie ein Wochentag gespeichert werden. Befreite Lehrkräfte gehören weder in den automatischen Pool noch in die manuelle Zuweisung.

02

Administrativ festgelegte Aufsichtstage bewahren

Hat die Schulleitung einen Aufsichtstag festgelegt, ist dies eine feste Eingabe. Der Solver kann Unterrichtsdichte und Kapazität an diesem Tag verbessern, aber den Tag nicht auf einen anderen Wochentag verschieben.

03

Automatischen Aufsichtstag mit realer Kapazität wählen

Die automatische Auswahl sollte nicht nur den nominell stärksten Tag verwenden. Tageshöchstwert, real platzierbare Unterrichtslast und weitere Bedingungen müssen gemeinsam bewertet werden.

04

Auslastungsziel an der Lehrkraftkapazität ausrichten

Ein Ziel von ungefähr 70 % Unterrichtsauslastung kann sinnvoll sein, darf aber nicht erzwungen werden, wenn Tagesmaximum oder Wochenlast dies unmöglich machen. Optimiert wird innerhalb der real erreichbaren Kapazität.

05

Unterrichtsdichte am Aufsichtstag beobachten

Aufsicht und Unterricht gehören zum selben Arbeitstag. Zu wenig Unterricht kann den Tag ineffizient machen, zu viel Unterricht unnötig belasten. Deshalb werden beide gemeinsam bewertet.

06

Freie Lehrkräfte stundenweise anzeigen

Eine tägliche Gesamtzahl freier Lehrkräfte reicht nicht aus. Für jede Unterrichtsstunde sollte sichtbar sein, wie viele Lehrkräfte zu diesem Zeitpunkt frei sind. So lässt sich der Aufsichtsbedarf mit der realen Verfügbarkeit vergleichen.

07

Auch bei manueller Zuweisung dieselben Qualitätsregeln nutzen

Legt die Schulleitung den Aufsichtstag manuell fest, bleiben Kapazitätsprüfung, Unterrichtslast und praktische Umsetzbarkeit weiterhin relevant.

08

Aufsichtsort getrennt vom Aufsichtstag verwalten

Aufsichtstag und Aufsichtsort sind unterschiedliche Daten. Nach Festlegung des Tages kann der Startort oder eine Rotationsfolge unabhängig davon verwaltet werden.

09

Rotation der Aufsichtsorte fortlaufend halten

Die Rotation sollte beim Wechsel des Monats nicht automatisch neu beginnen. Der Rotationsstand muss gespeichert werden, damit der nächste Zeitraum dort fortsetzt, wo der vorherige endete.

10

Bestätigte Aufsichtsdaten mit dem Stundenplan-Snapshot verbinden

Nach der Programmberechnung werden bestätigter Aufsichtstag und Startort – aus Solver oder Verwaltung – in einem versionierten Aufsichtszuweisungs-Snapshot des Stundenplans gespeichert.

11

Testpläne dürfen offizielle Aufsichtsdaten nicht ersetzen

Testpläne können andere Aufsichtsszenarien enthalten, dürfen jedoch die aktive offizielle Quelle nicht verändern. Ein Snapshot wird erst aktiv, wenn der zugehörige Stundenplan gültig wird.

12

Gültige Aufsichtsdaten an Portal und Listen veröffentlichen

Nach Bestätigung des gültigen Plans können Aufsichtstag und Ort im Lehrkräfteportal angezeigt werden. Monatliche Aufsichtslisten sollten aus der aktiven versionierten Quelle erzeugt werden, nicht aus alten Lehrkraftfeldern.

13

Monatliche Aufsichtslisten versioniert speichern

Eine erzeugte Monatsliste sollte nicht nur eine vorübergehende Ausgabe sein. Sie sollte dauerhaft und versioniert mit Quellstundenplan und Aufsichts-Snapshot gespeichert werden.

14

Vor Bestätigung eine Abschlussprüfung durchführen

Prüfen Sie Befreiungen, administrative Tage, automatische Auswahl, Unterrichtsdichte, stundenweise freie Lehrkräfte, Aufsichtsort und veröffentlichte Portaldaten gemeinsam.

Kapazitätsansicht des Aufsichtstags

Kapazität je Unterrichtsstunde statt nur als Tagessumme lesen.

12345678910
Montag
7865798657
Dienstag
6787689765
Mittwoch
8976878976
Donnerstag
5678767897
Freitag
7887678768

Beispielansicht: Jede Zelle zeigt, wie viele Lehrkräfte in dieser Unterrichtsstunde frei sind.

Entscheidungsbaum für Aufsicht

Reihenfolge je Lehrkraft

1

Befreit?

Ja → nicht in den Aufsichtspool aufnehmen.

2

Administrativer Tag vorhanden?

Ja → Tag bewahren und Stundenplan darum optimieren.

3

Automatische Auswahl aktiv?

Ja → Kapazität + Unterrichtsdichte + Auslastungsziel verwenden.

4

Nichts davon?

Der Solver erzwingt keine Aufsichtstagspräferenz.

!
Kritischer Aufsichtsfehler

Aufsichtstag wählen und Unterrichtslast ignorieren.

Ein Tag kann im Kalender korrekt aussehen und trotzdem zu wenig oder zu viel Unterricht enthalten. Aufsichtsverwaltung gehört daher zur Stundenplanqualität und nicht nur zur Wochentagszuweisung.

Nächster Leitfaden

v3.21 — Leitfaden zum Lehrkräfteportal

Veröffentlichung des gültigen Plans, Konten, Wochenstundenplan, Aufsichtstag/-ort, Schutz vor Testplänen und mobiler Zugriff folgen im nächsten Leitfaden.

v3.21
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